Über uns Karla Ramos Rivas
Karla Ramos Rivas ist Doktorandin am HCIAS und an der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg und Mitglied des HCIAS Doktorandenkollegs „Communication and Society in Ibero-America“. Sie wird durch ein gemeinsames Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) und der Universidad de Costa Rica (UCR) gefördert. Karla Ramos Rivas absolvierte einen Master in Linguistik und University Teaching an der Universidad de Costa Rica. In ihrer Masterarbeit befasste sie sich mit der Erstellung von Unterrichtsmaterialien zur Wiederbelebung der Malecu-Sprache bei Kindern. Sie verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im Unterrichten von Sprachen (Spanisch, Französisch und Englisch) und gründete das Zentrum Global Kids, das sie zu ihrem Buch Manual para la enseñanza de idiomas a la población infantil inspirierte. Vor Beginn ihres Promotionsvorhabens an der Universität, arbeitete sie als Beraterin und Dozentin am Institut für Linguistik der Universidad de Costa Rica. Außerdem hat sie mit der Universidad Nacional Costa Rica bei Projekten zur ländlichen Bildung zusammengearbeitet.

Forschung
In ihrer Doktorarbeit, die von Prof. Dr. Óscar Loureda vom HCIAS und Prof. Dr. René Venegas (Pontificia Universidad Católica de Valparaíso) betreut wird, untersucht sie, wie der Einsatz generativer KI das professionelle Schreiben auf Spanisch verändern könnte, insbesondere bei der Erstellung technischer Berichte.
Um diese Fragestellung zu untersuchen, wendet sie einen Mixed-Methods-Ansatz an, der sowohl qualitative als auch quantitative Methoden umfasst. Sie analysiert ein Korpus aus von Menschen verfassten technischen Berichten sowie ein von KI verfasstes Korpus, um zwei Arten von Merkmalen zu identifizieren: sprachliche und rhetorische. Diese Merkmale helfen uns zu verstehen, nicht nur, was geschrieben wird, sondern auch, wie und warum der Text auf eine bestimmte Art und Weise verfasst wird.
Diese Forschung würde zur Charakterisierung der diskursiven Muster beitragen, die sowohl von Menschen als auch von Maschinen verwendet werden. Ebenso würde sie Gründe dafür liefern, warum von KI generierte Texte von ihren Lesern akzeptiert oder abgelehnt werden. Schließlich würde sie zur ethischen und praktischen Debatte über den Einsatz von KI im beruflichen Umfeld beitragen.
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Karla Ramos
Heidelberg Center for Ibero-American Studies | HCIAS
Brunnengasse 1 69117, Heidelberg
E-Mail: karla.ramos(at)uni-heidelberg.de