Forschungsprojekt Lost Paths in No Woman’s Land

Das Forschungsprojekt „Lost Paths in No Woman’s Land: Zwangsweise Verschwinden von Migrantinnen entlang des Kolumbien - USA-Korridors“, gestartet am 1. Februar 2026, wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. Es untersucht die oft übersehenen Erfahrungen von Migrantinnen, die entlang der Migrationsroute zwischen Kolumbien und den USA verschwinden. Das Projekt wird geleitet von Jun.-Prof. Yaatsil Guevara González, dessen Forschung sich auf Migration in den Amerikas konzentriert, gemeinsam mit Prof. María Almudena Cabezas González (UCM), einer führenden Expertin für transnationale Geschlechterforschung, sowie Valentina Mendez-Höcherl, Doktorandin am Instituto de Investigaciones Feministas der Universidad Complutense de Madrid.

Die neue Zusammenarbeit stärkt die wissenschaftlichen Verbindungen zwischen Deutschland und Spanien und fördert die interdisziplinäre Forschung zu Migration, Geschlecht und Menschenrechten in Lateinamerika. Durch seine transnationale Struktur und den feministischen methodischen Ansatz zielt das Projekt darauf ab, ein tieferes Verständnis der Bedingungen zu entwickeln, die das erzwungene Verschwinden von Migrantinnen entlang des Kolumbien–USA-Migrationskorridors prägen, und die Entwicklung ethisch fundierter, gesellschaftlich engagierter Forschung zu unterstützen.

Lost Paths in No Womans Land

Forscherinnen

  • Jun.-Prof. Dr. Yaatsil Guevara González, HCIAS. Projektleitung.
  • Prof. María Almudena Cabezas González, Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie an der Universidad Complutense de Madrid (UCM). Internationaler Partner.
  • Valentina Mendez-Höcherl, Doktorandin an der Universidad Complutense de Madrid (UCM).

 

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